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Chronicles of Crime

Ihr kommt mit einem mulmigen Gefühl aus dem Büro des Londoner Hauptkommissars. Im Hyde Park wurde eine Leiche gefunden und ihr sollt ermitteln. Dies ist nicht euer erster Mordfall, aber irgendetwas an diesem Fall wirkt noch bedrückender als sonst.

Ihr verlasst die Wache, setzt euch ins Auto, bannt die düsteren Gedanken aus euren Köpfen und fahrt zum Tatort …

Chronicles of Crime ist ein kooperatives Ermittlungs-Spiel, das Brettspiel, eine App, und optional sogar Virtuelle Realität, miteinander in einer Geschichte verbindet. Du und deine Mitspieler lösen Kriminalfälle, indem ihr in der gesamten Stadt nach Verdächtigen, Zeugen und Hinweisen sucht. Nach den Hinweisen haltet ihr dabei in 3D-Szenen Ausschau!

Chronicles of Crime entstammt der Feder von David Cicurel und ist ein Krimi-Spiel für 1 bis 4 Ermittler ab 14 Jahren. Im Grundspiel sind 6 Szenarien enthalten (1 Tutorial und 5 Ermittlungsfälle) mit einer Gesamtspielzeit von 6 bis 8 Stunden.

  • ab 12 Jahren
  • für 1 bis 4 Spielende
  • Spieldauer 60 bis 90 Minuten

Spielidee

David Cicurel

Autoren

Fenriss, Cornélia Rubie, Grzegorz A. Nowak, Pierre Compain, Guillaume Montiage, Mark Ren-Hagen

Viral

Du bist ein Virus und hast endlich deinen ersten Patienten infiziert! Jetzt musst du dich schnell ausbreiten, mutieren und möglichst viele Organe befallen. Aber aufgepasst, die anderen Viren haben das gleiche Ziel! Tummeln sich zu viele von euch in einem Organ, gibt es einen Kollaps und das Immunsystem mischt sich auch noch in dieses verrückte Treiben ein!

In Viral werden zwei bis fünf Spieler zu fiesen Virenstämmen, die sich in einem menschlichen Körper ausbreiten. Die Viren der Spieler befallen nach und nach die Organe und kämpfen darin um Mehrheiten. Zu Beginn stehen allen Spielern die gleichen Befehle zur Verfügung, durch Mutationen werden die Viren im Spielverlauf aber immer beweglicher und aggressiver. Aus verhältnismässig braven Viren werden so schnell Viren, die andere absorbieren, versetzen oder sogar unmittelbar einen Kollaps auslösen können.

Als Virus versuchen die Spieler den infiltrierten Körper so gut es nur geht zu schwächen und sich dabei immer mehr auszubreiten. Das Ziel hierbei ist, durch die mehrheitliche Kontrolle von infizierten Organen Punkte zu machen.

Und hier entbrennt dann auch der schicke Area-Control-Mechanismus, denn nicht immer birgt es Vorteile eine Körperzone zu «gewinnen». Das Immunsystem des Körpers schlägt auch immer wieder mal zu und so gibt es bald eine (automatische) Heilung gegen einen Virusstamm und dieser wird komplett entfernt (sofern nicht extra geschützt)! Im Wettstreit also um die punkteträchtigsten Organe platzieren die Spieler ihre Viren und lassen sie umherwandern oder gegen andere Viren kämpfen.

Hinzu kommen diverse Sonderfähigkeiten mancher Viren, wie z. B. das komplette Übernehmen aller Viren in einem Organ. Vorausplanend müssen die Spieler hierzu Karten paarweise (Organkarte und Aktionskarte) verdeckt ablegen, die dann in Spielerreihenfolge ausgelöst werden.

Für Abwechslung sorgen auch die Ereigniskarten – allesamt witzig gestaltet – mit ihren rundenweise geltenden Effekten, die z. B. für mehr Punkte bei der Wertung bestimmter Organzonen sorgen können oder aber die Heilung gegen bestimmte Viren vorantreiben.
Glücklich müssen die Spieler beim Ziehen der Karten sein, aber ansonsten lässt sich vieles sehr gut taktisch lösen bzw. kompensieren, wenn man vorausschauend genug spielt und die Mitspieler dabei entsprechend beobachtet.

Information

www.corax-games.com