Boardgamecircus

Lok’n’Roll

Sie will endlich wieder rollen!

Dampflok Emma ist zwar etwas in die Jahre gekommen, einer flotten Ausfahrt ist sie jedoch nie abgeneigt. Damit sie auch weiterhin emsig ihre Runden drehen kann, müsst ihr für sie eine Strecke bauen. Legt mit euren Gleiskarten ein Schienennetz aus, aber lasst Emma dabei nicht entgleisen. Und achtet darauf, dass ihr nicht zu viel Alteisen ansammelt, denn das könnte euch den Sieg kosten …

In diesem innovativen Kartenspiel baut ihr Karte für Karte eine neue Strecke für Emma, die sich mit Hilfe der Würfel auf den Gleisen stetig weiter bewegt. Sollte sie irgendwann über das Ende der Strecke hinaus fahren, entgleist sie! Doch Vorsicht, das kann euch eine Menge Strafpunkte einbringen! Oder wollt ihr das vielleicht sogar? Denn durch Kombinieren gleicher Strafkarten könnt ihr euch dieser auch wieder entledigen. Plant und riskiert, denn ihr befindet euch in einem Wettrennen gegen die Zeit und nur eine Person aus eurer Mitte kann gewinnen!

Lok’n’Roll kombiniert geschicktes Kartenlegen und Würfelglück mit einer cleveren Mechanik zum Eliminieren der Strafpunkte. Hier lockt ein schnelles Spiel, ein Allrounder, der allen Spass macht … sogar mit zwei verschiedenen Solomodi!

Chartae

taktisches Legespiel für zwei Personen

Wie sah die Landschaft früher aus? Aus alten Kartenteilen entsteht eine grosse Karte. Aber war da Land oder Meer? Chartae ist ein kleines, taktisches Legespiel für zwei Personen. Mit einer kurzen Spieldauer und dem passenden Dreh.

Es gibt ganz wenig zu erklären bei Chartae. Und doch ist das kleine Spiel nicht zu unterschätzen. Die wenigen Regeln und nur neun Landkartenteile lassen trotzdem eine taktische Spieltiefe zu, die auch ein wenig räumliches Vorstellungsvermögen einfordert. Im direkten Duell versuchen die Spieler, die entstehende Landschaft zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Spieler 1 möchte gerne Wasser, Spieler 2 bevorzugt Land. Wer am Ende das grössere Gebiet erstellt hat, gewinnt.

Die neun Kartenteile sind aus dicker Pappe. Die Windrose liegt als Startteil offen aus, die restlichen Teile mischt man. Vom verdeckten Stapel liegt nur eine Karte offen aus. Die Aktionsmöglichkeiten sind auf den ersten Blick bescheiden: Entweder einen neuen Landschaftsteil anlegen oder einen bereits ausliegenden Teil um 90 Grad im Uhrzeigersinn drehen. Fertig. Legt man ein weiteres Teil an, deckt man das nächste Kartenstück auf. Man sieht immer ein wenig in die Zukunft.

Eine Drehung ist allerdings nur zwei Mal nacheinander durchführbar, egal mit welchen Teilen. Spätestens im dritten Spielzug muss ein Spieler also wieder eine neues Kartenteil anlegen. Die Teile sollen am Ende in einem 3×3-Raster eine schöne Landschaft bilden. Mit dem Anlegen des letzten Plättchens, endet das Spiel und die Wertung folgt.

Wer eine möglichst grosse, zusammenhängende Landschaft mit seinem Element erstellen konnte, gewinnt Chartae. Oft enden die Partien äusserst knapp und der Tie-Breaker entscheidet: Bei einem Unentschieden verliert, wer das letzte Plättchen angelegt hat.

Information

boardgamecircus.com