Amigo

Clever ablegen, noch cleverer «Abluxxen»!

raffiniertes Kartenspiel-Klassiker des Autoren-Duos Wolfgang Kramer und Michael Kiesling

In diesem Spiel versuchen die Spielenden möglichst viele Karten vor sich auszulegen, denn die geben Punkte. Doch Achtung vor den Mitspielenden! Die lauern bereits darauf, die Karten der anderen Spielenden «abzuluxxen», um damit selbst zu punkten. Doch wer zu gierig ist, könnte am Ende womöglich das Nachsehen haben.

So spielt man Abluxxen

Alle Spielenden erhalten 13 Handkarten. Die restlichen Karten werden zu einem verdeckten Nachziehstapel in die Tischmitte gelegt, wovon 6 Karten aufgedeckt in einer Reihe als Vorrat danebengelegt werden. Nun wird reihum gespielt.

Ist man am Zug, darf man beliebig viele Karten des gleichen Wertes vor sich ablegen. Im Anschluss wird geschaut, bei wem man die obersten Karten «abluxxen» kann. Die Karten, die man soeben ausgespielt hat, müssen dabei die gleiche Anzahl, aber einen höheren Wert als die oben ausliegenden Karten eines Mitspielenden aufweisen. Nun kann der aktive Spieler entscheiden, ob die abgeluxxten Karten auf die eigene Hand oder auf den Ablagestapel wandern. Werden sie abgelegt, kann wiederum der oder die Beklaute entscheiden, ob die Karten wieder auf die eigene Hand genommen oder abgeworfen werden.

Ist man an der Reihe, luxxt man überall ab, wo es möglich ist, jedoch bei jedem nur einmal. Sind alle Karten aus dem Nachziehstapel und Vorrat aufgebraucht oder hat jemand keine Karten mehr auf der Hand, endet das Spiel. Nun werden Punkte gezählt, wobei ausliegenden Karten Pluspunkte und noch vorhandene Handkarten Minuspunkte bringen.

Das raffinierte Spielprinzip verspricht listige Spielerunden für 2 bis 5 Personen.

Angespielt …

Bei «Abluxxen» kommen Spielliebhaber:innen auf ihre Kosten, die viel Taktik bei einer kurzen Spielzeit schätzen. Je mehr Spielende, desto unterhaltender ist das Spiel. In der ersten Runde muss man sich an die Regeln gewöhnen, wobei sich ab der zweiten Runde mit der entsprechenden Erfahrung um so mehr taktische Möglichkeiten eröffnen.

pdf_download_iconSpielregeln

Chili Dice – Das verschärfte Würfelspiel!

Bei Chili Dice sind Würfel nicht gleich Würfel. Denn jeder der sechs Würfel kommt mit einer verschärften roten Chili-Seite daher, die jedem Würfelergebnis noch mal einen Kick verleihen kann. Ein kleiner Kniff für grosse Punkte: Diese «scharfen» Augen dürfen auf eine beliebige Seite gedreht werden und können somit das Ergebnis aufwerten, sodass weniger Würfe zum Erreichen einer Würfelaufgabe nötig sind. Das Besondere: Für jede Aufgabe kann so oft gewürfelt werden, wie gewünscht. Für das gesamte Spiel stehen jedem jedoch nur 30 Würfe zu. Wer kalkuliert seine Wurfanzahl geschickt und erreicht die schärfsten Ergebnisse?

So spielt man Chili Dice

Mit 30 Würfen die höchsten Punktzahlen in zehn Feldern erreichen, darum geht es bei Chili Dice. In diesen Feldern müssen zum Beispiel Zahlen von eins bis sechs, Pasche oder Strassen eingetragen werden. Wer am Zug ist, darf so oft würfeln, wie er möchte, um eine Aufgabe zu erfüllen, was die Spieler immer wieder vor eine knifflige Entscheidung stellt: Soll ich doch nochmal würfeln oder hebe ich mir meine Würfe besser für später auf?

Jedoch trägt Chili Dice nicht umsonst diesen Namen, denn es kommt noch eine scharfe Note hinzu! Alle Würfel haben eine rote Augenseite, die bei jedem Wurf auf die gewünschte Zahl umgedreht werden kann. Wird sie nicht umgedreht, bringt sie scharfe Pluspunkte oder kann sogar Wertungen verdoppeln: Je nach Augenzahl kann ein «Kleiner Chili» mit 50 Punkten oder ein «Grosser Chili» mit 75 Punkten erreicht werden.

Zeigen sogar alle Würfel rote Augen, winkt ein «Scharfer Chili» mit 100 Punkten! Am Ende gewinnt, wer die meisten Punkte gesammelt hat. Und das kann auch jemand sein, der nur wenige Würfe genutzt hat, denn jeder ungenutzte Wurf wird mit fünf Extrapunkten belohnt.

Andy Daniels verschärftes Würfelspiel Chili Dice bringt neuen Pepp in eine altbekannte Spielidee und macht daraus mit einfachen Kniffen ein neues Spielerlebnis.

  • Spieler 1–4 Personen
  • Alter ab 8 Jahren
  • Spieldauer ca. 30 Minuten

Angespielt …

Die Spieler würfeln mit sechs Würfeln. Ähnlich wie bei «Yahtzee» tragen sie die gewürfelten Augenzahlen in eine Tabelle mit unterschiedlichen Kategorien ein – zum Beispiel Zahlen von 1 bis 6 oder Strassen. Das Problem: Jeder hat nur 30 Versuche. Wer für eine Kategorie also zehn Mal würfelt, hat für die anderen Kategorien weniger Versuche übrig. Zudem ist auf jedem Würfel eine andere Zahl rot gefärbt. Würfelt man eine rote Zahl, zählt sie doppelt – oder man darf den Würfel auf eine andere Zahl drehen. Wer am Ende die meisten Punkte hat, gewinnt.

Fazit

Bei jedem Wurf gilt es abzuwägen: Würfle ich weiter – oder spare ich meine Würfe für die anderen Kategorien? «Chili Dice» gibt dem «Yahtzee»-Prinzip einen neuen Dreh. Konzentration ist gefragt: Man muss sich merken, wie oft man schon gewürfelt hat.

pdf_download_iconSpielregeln

pdf_download_iconPunkteblock

pdf_download_iconPunkteblock A4

tutorials-iconErklärvideo

Information

amigo-spiele.de